Massenschlägerei in der NBA
Sportlich lief es bei New York in dieser Saison bislang überhaupt nicht. Nun hat sich der Frust der Knicks im Spiel gegen die Denver Nuggets entladen. Im Madison Square Garden lieferten sich beide Teams eine Massenschlägerei, nach der zehn Spieler des Platzes verwiesen wurden.
Eine Minute und 15 Sekunden vor Ende der Begegnung (100:123) entluden sich die Emotionen, nachdem New Yorks Guard Mardy Collins Nuggets-Akteur J.R. Smith unter dem Korb übel foulte. Innerhalb von Sekunden gerieten sämtliche Spieler auf dem Parkett aneinander und prügelten sich sogar in den Zuschauerrängen.
Ich schäme mich für die Liga und beide Vereine. Ausgerechnet an der berühmtesten Basketballstätte der Welt wurde dem Sport der notwendige Respekt verwehrt", sagte Nuggets-Coach George Karl. New Yorks Trainer Isiah Thomas machte derweil den Gegner für die Schlägerei verantwortlich. "Das Spiel war entschieden, wir hatten aufgegeben. Denver hätte längst die Stars rausnehmen müssen. Die ganze Situation war total unnötig."
Nun muss unter anderem der in der NBA-Offensivwertung mit durchschnittlich 31,5 Punkten pro Spiel führende Nuggets-Star Carmelo Anthony mit einer langen Sperre rechnen. 2004 hatte die als "Schlacht von Detroit" in die Geschichte eingegangene Schlägerei zwischen den Detroit Pistons und den Indiana Pacers zu Spielsperren von bis zu einer Saison geführt.
Von Seiten der Liga gab es derweil noch keine schlüssige Stellungnahme. "Wir werden die Situation ganz genau analysieren. Bis dahin geben wir keinen Kommentar ab", sagte NBA-Sprecher Tim Frank.
quelle: www.spiegel.de

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