Friday, April 30, 2010

WHERC?

The Generals – Stand up straight (2010)


The Generals, eine Band die sich in einem Genre bewegt, welches den meisten von euch unbekannt sein dürfe – Death'n'Roll.

Death'n'Roll zu beschreiben ist ziemlich schwierig. Stellts euch wie eine funkige Mischung aus Rock'n'Roll à la Jerry Lee Lewis und Trash Metal à la Cripper vor. Wobei die Aufteilung Rock – Metal ca 15:85 ist.

Die Musik klingt einerseits ziemlich Oldschoolig monoton, andererseits sehr abwechslungsreich. Groovige Sunshine-Rock Parts wechseln sich mit brachialen Doublebase-Gewittern ab. Schön markant durchgezogene Gitarrenläufe ergänzen die ganze Sache wunderbar. Auch der Gesang fügt sich äusserst angenehm ins Gesamtgefüge ein. NEIN, es wird NICHT clean gesungen… ^^

Alles in allem liefern The Generals eine höchst explosive Mischung ab, die einfach Laune macht. Für den kommenden Sommer genau das Richtige!

Für jeden Death'n'Roll-Fan auf jeden Fall ein Pflichtkauf – Ein Lichtpunkt nach der traurigen Bellgrave-Enttäuschung…


Stand up straight!

Monday, April 26, 2010

Mamma Erde

Mein Gott wie mich das schon wieder ankotzt. Hats die dämliche Bohrinsel gesprengt und das ganze beschissene Öl läuft seelenruhig ins Wasser. Ich frage mich wie viele solche Vorfälle es noch braucht, bis die ganzen Kackspaten endlich merken dass man auf die Natur EVENTUELL etwas Rücksicht nehmen sollte. Und dann wieder jammern wenn ein Tsunami paar Dörfer wegfetzt. Was erwartet ihr denn? Wie man in den Wald rein ruft, was?

Naja. Das wollt ich nur kurz sagen. Es kann nicht sein dass solche Ereignisse von der Mehrheit einfach nur zur Kenntnis genommen werden. Leute, wir müssen was machen – so kann's nicht weitergehen.

Black Tears



Und JA, ich gratuliere dem SC Bern zum Schweizermeister. Ich gönne es von Herzen Larry, einem der sympathischsten Trainer die mir bekannt sind. Er hat aus dem desolaten Individuum-Haufen eine geschlossene Einheit geschaffen, welche alles andere wegbretzt. Noch viel mehr gönne ich es dem Youngster Roman Josi. Die Verantwortung und das schier endlose Talent sind einfach nur sensationell. Ich prophezeie (und wünsche) ihm eine riesige Karriere.

Was den Rest der Mannschaft angeht, die finde ich immer noch unsympathisch (Marco Bührer) bis zum kotzen (Gamache). Besonders der Vollhonk Marc Lüthi kann mir sowas von am Hobel blasen.

Somit wäre das auch gesagt.


Cheerioh!


Ps: Wer kommt mit ans Wave-Gotik-Treffen in Leipzig? =)

Sunday, April 25, 2010

Die Atzen Frauenarzt & Manny Marc - Disco Pogo

Es gibt nur eine Möglichkeit, die letzen 3 Tage zu beschreiben... ^^





Wednesday, April 21, 2010

Die Uhren fangen an zu ticken

Endlich. Wir sind wieder da. Der Sommer – und damit die Gute Zeit – ist allmählich da.
Gestern ganz toll: Schön gemütlich bis um halb 4 gearbeitet, dann zu Rolf, Foto-Session (für mein Tattoo wohlgemerkt), AC/DC Live-DVD geguckt, dann mal hübscheli den Jay getroffen. Auf ein kurzes Fubi im Propi. Endlich konnte man vernünftig draussen in der Gasse sitzen – traumhaft. Auch Köbi hat uns noch kurz beehrt – hallo!

Dann Sandwich holen und zu mir. Schliesslich waren 2 sehenswerte Spiele: SCB – Genf und Inter – Barcelona.

Nachdem auch Binggu eingetroffen ist, und jeder mit Bier in der Hand vorm Fernseher sass, war die Stimmung schon fast perfekt – aber eines fehlte noch.

BALLERMAN MEGAMIX!

88 Tracks, der Bass läuft gnadenlos durch. Nur die Melodie ändert sich manchmal. Und die Stimme des "Sängers".


Zu Klassikern wie Restef*cken und Ich bin Ü30 war das ein sehr amüsanter Abend.

Jap, es braucht nicht viel um mich glücklich zu machen ^^


Ich freu mich auf den Sommer :)


cheers

Tuesday, April 20, 2010

Sozialverhalten Pinguin

Sehr interessant, wirklich.

Habt ihr gewusst, dass Pinguine ihren Lebenspartner niemals wechseln? Also wenn die einmal einen gefunden haben, bleiben die das ganze Leben lang zusammen. Gut, die sehen ja eh alle gleich aus. Und die sind jetzt nicht sooo pfiffig die Viecher. Aber trotzdem, ich möchte dem auf den Grund gehen bzw ich möchte nur ergründen ob Pinguine scheisse treu sind oder ob das einfach eine Folge der Tatsache ist, dass die alle gleich aussehen.

Nun denn. Mal angenommen alle Menschen würden (bis auf die Geschlechtsmerkmale natürlich) gleich aussehen. Wären wir ein Leben lang mit demselben zusammen? Mhh, gute Frage oder? Ich meine gut, wenn wir mal unser Lieblingscharakter gefunden haben gibt’s ja keinen Grund noch andere kennenzulernen, da eh alle gleich sind. Vom äusseren her. Aber jeder Typ (jetzt im Sinne von Charaktertyp, nicht im Sinne von Mann) geht einem doch früher oder später auf den Sack? Da ist man doch um etwas Abwechslung froh, scheissegal wie die/der Aussieht? Ich weiss es nicht genau…

Bevor ich mich aber hier auf tiefere Thesen hinauswage müsste man abklären ob Pinguine überhaupt ausgeprägte Charaktere haben.

Ich denke nicht. Die stehen den ganzen Tag in der Kälte rum, und wenn sie Hunger haben gehen sie schwimmen. Ich mein die Männchen brüten sogar die Eier aus.

Und da alle Pinguine offensichtlich in dieses, zugegeben ziemlich langweilige Schema fallen, verwundert dieses inexistente verlange nach Partnerwechsel auch nicht. Aber das ist ja nichts Negatives. Die Pinguine ersparen sich so einiges damit.. 

Nun ja, obwohl die Pinguine nicht pfiffig sind, mag ich sie trotzdem. Viel mehr als zum Beispiel Fische oder Menschen. Wuuäää.

Und nicht vergessen, SAVE THE ELEPHANTS!!!

Na, Niggy? 



Und ja, mir ist langweilig. Und?

Friday, April 16, 2010

WHERC?

B.U.G. Mafia – Viata Noastra (2006)

Bucurest Under Ground Mafia ist eine rumänische Hip Hop/Gangster Rap Combo, die seit 1993 besteht. Und ihr Album Viata Noastra, was "Unser Leben" bedeutet, ist der absolute Wahnsinn! Für jemanden wie mich, der – wenn überhaupt – nur amerikanischen oder deutschen (und natürlich CH) Sprechgesang kennt, sind die Beats des Rumänen DJ Swamp eine wahre Offenbarung. Die Tracks sind neu, frisch, und ziehen den Hörer sofort in ihren Bann. Auch die rumänische Sprache macht die Musik sehr interessant, da man vom rumänischen mit etwas Italienisch- bzw. Latein-Kenntnissen sehr viel ableiten kann. Die Texte wissen auch sehr zu überzeugen (DANKE gleenibaby für die äusserst guten Übersetzungen und überhaupt – ohne dich hätte ich Jungs nie kennengelernt^^).

Zusammenfassend kann man sagen dass das Album sehr exotisch klingt, aber nie übertrieben. Es macht einfach Spass, B.U.G. Mafia zu hören. Fette Beats, eingängige Melodien, und Lyrics wo man sofort mitsingen will – auch ohne jegliche Kenntnisse der rumänischen Sprache.


Also alle, die Hip Hop mögen und gerne mal was Neues kennen lernen – holt euch Viata Noastra!!! (Mein fav. Track ist btw. "Anturajul")


Cheers!

Thursday, April 15, 2010

there is no spoon

Der Kopf tut weh die Augen schmerzen

Unterwegs mit blutendem Herzen

Durch eine Stadt, ihrem Leben beraubt

Ohne Freud' zu Tode ergraut

Die Leute nur mehr Hüllen, ohne Leben

Irren durch die Strassen, haben nichts zu geben

Nur nehmen, was immer ihnen angeboten

Konsum ohne Sinn, ein Merkmal der geistig toten.




Ich beobachte gerne die Leute um mich herum wenn ich durch die Stadt gehe, im Zug sitze oder irgendwo warten muss. Es ist erschreckend und faszinierend zugleich, wie teilnahmslos die Meisten Leute durch ihre Umgebung wandeln, als wären sie komplett abwesend. Wie sie sich in Geschäften an "Sonderangeboten" erfreuen können, die jeder rational denkende Mensch als schwachsinnig entlarvt. Wie sie ihre Gedanken hemmungslos von den Medien, welche sie umgeben, leiten lassen. Sie sehen und hören nicht was effektiv da ist, sondern was da zu sein scheint.

Doch der Schein trügt. Blickt durch diesen abschirmenden Vorhang des Scheins. Hört auf alles gleich als Tatsachen hinzunehmen. Hört auf nur mit den Augen zu sehen und mit den Ohren zu hören. Versucht generell euch nicht auf Kategorien wie "Sehen" und "Hören" zu beschränken. Versucht vielmehr etwas als Ganzes in euch aufzunehmen. Ihr werdet erstaunt sein wie viel Spass das macht.

Liebe Brüder und Schwerstern, fasst euch ein Herz und öffnet euch!

Ich freue mich auf den Sommer, auf die Konzerte, auf die Sonnigen Nachmittage, auf die Festivals…



"Viata ta, nu uita
Anturajul este tot si asta nu se va schimba
Au fost sau nu cu tine, ai fost sau nu cu ei
Nu mai conteaza unde, cand si in ce fel"


cheers

Tuesday, April 13, 2010

denn sie wissen nicht

Es ist ja nicht so dass meine Laune heute einfach so zum kotzen ist. Aber mein es gibt so Dinge, die unheimlich stark dazu beitragen. Einerseits konnte ich nicht duschen weil ich so dermassen verschlafen habe. HASS!! Nervige Affen in Zug und Tram. HASS!! Und das ganze gipfelt in der Information, eine Frau habe einem Hund die Genitalien abgeschnitten und ihn elendig verbluten lassen. Weil dieser ihre Hündin geschwängert hat.

So.

HASS!!!!

Die Strafe für diese Tat beträgt so ca. 300.- CHF. Mit einem schändlichen Blick zu all denjenigen, die GEGEN einen Tieranwalt waren, frage ich nun: Ist das quälen und töten des "Besten Freundes des Menschen" 300CHF wert? Frau Leuthardt, was sagen sie dazu? Warten sie, ich kann's mir denken: "Eine Strafe macht den Hund auch nicht wieder lebendig."

Das mag stimmen – aber verflucht, man muss hier doch eine angemessene Strafe aussprechen!! 300 Franken sind doch lächerlich! Was ist dann ein Menschenleben wert? 600? 1000? Ach, gar nichts? Weil Menschen MEHR WERT SIND ALS TEIRE?!?


Mein Gott, ihr kotzt mich alle so an.

I.R.S.


Fuck forever

Sunday, April 04, 2010

Was hört eigentlich René Cooper?

Heute als grosses Oster-Special: ROTTING CHRIST

Und zwar eine kleine aber feine Rezession über das Album Theogonia von 2007. Obwohl die Griechen, die es übrigens schon seit 1987 gibt, eigentlich als Black Metal gelten, klingt Theogonia für mich so überhaupt nicht BM-Typisch.

Es klingt ganz hervorragend!! In kürzlich gelesenen Berichten über RC wurden sie auch zum Death Metal bzw. Grindcore gezählt. Auch diese beiden Sub-Genres möchte ich persönlich nicht für dieses Album benutzen. D.h. ich benutze, so pragmatisch wie ich bin, einfach gar keine.

Das Album ist super, eingängige Riffs, passender Gesang, und ein Drumer, der genau weiss was er zu tun hat – seine Lines eiskalt durchknüppeln. Ein erstes Highlight auf dem Album ist der Song „Nemecic“ – solider, stimmungsvoller Metal, mit kleinen Folk-Einflüssen, was dem ganzen auch einen atmosphärischen Touch gibt.

Beim Song „Rege Diabolicus“ drückt dann der BM ganz stark durch, aber es passt super zum Song. Mit langsamen Passagen wird super Atmosphäre aufgebaut, und in den, mit der BM-typischen Doublebase unterlegten, schnelleren Parts lässt mans dann richtig krachen. Im darauffolgenden „He, the Aethyr“ geht’s im gleichen Stile weiter. Es kommt aber nie ein Gefühl von Monotonie auf – ganz im Gegenteil. RC gestallten die Songs extrem abwechslungsreich. Andere Popelbands würden aus dem Material was RC in einen Song steckt ein ganzes Album machen (Marduk.. *hust* ;-)).

Ich empfehle dieses Album JEDEM, der sich für Metal begeistern kann – es macht einfach nur Spass, Theogonia zu hören.

Und wie ich mich erst auf ihren Auftritt am WOA 2010 freue…