Friday, October 29, 2010

Oldies but goldies :)

Cheshire Cat: Oh, by the way, if you'd really like to know, he went that way.

Alice: Who did?

Cheshire Cat: The White Rabbit.

Alice: He did?

Cheshire Cat: He did what?

Alice: Went that way.

Cheshire Cat: Who did?

Alice: The White Rabbit.

Cheshire Cat: What rabbit?

Alice: But didn't you just say - I mean - Oh, dear.

Cheshire Cat: Can you stand on your head?

Alice: Oh!

Thursday, October 21, 2010

Und ich hör' stundenlang nicht zu

Ich hörte gestern eine interessante Aussage die sogleich meine Gedankengänge beleuchtete. Und zwar war bei TV Total eine junge Dame zu Gast, die ihr neues Buch vorgestellt hat. Ich kann nicht genau sagen um was es geht, hab nur kurz beim durchzappen reingeschaut. Raab hat die Dame gerade gefragt ob es immer noch die verschiedenen Subkulturen wie zu seiner Zeit gibt’s, also zum Beispiel Punks, Teddys, Grufties und hast du nicht gesehen. Die Antwort der Dame lies mich dann aufhorchen.

"Ja die gibt es immer noch. Zum Beispiel Emos. Aber der grösste Teil der Jugend gehört eigentlich der gleichen Wellen an. Und zwar versucht man möglichst individuell zu sein."


Uuuäähh? Widerspricht sie sich damit nicht selbst? Bringt der versuch möglichst individuell zu sein nicht automatisch mit sich, dass man sich in KEINE Gruppe einfügt? Oder habe ich da etwas missverstanden? Viel witziger wird es wenn man sich die "Ich will so individuell wie möglich sein" Leute mal genauer ansieht. Es sind nämlich diejenigen, die davon überzeugt sind mit H&M-Klamotten den angestrebten Status als Individuum zu erreichen.

Die H&M-Leute erkennt man auf der Strasse nämlich schon von weitem. Und dass sie damit ständig den Modetrends folgen ist ihnen wohl auch nicht klar.

Immerhin geben sie sich Mühe uns zu unterhalten. Dafür ein Dankeschön!

Falls jene Leute aus unerfindlichen Gründen diesen Text lesen sollten – hier noch mal meine Botschaft klar und simpel:

H&M Fashion Victims sind KEINE Individuen.

Ihr seid NICHTS Besonderes wenn jeder Zweite/jede Zweite gleich aussieht wie ihr.


Dazu kommt dass man, meines Erachtens, Individualität nicht durch das äussere Erscheinungsbild sondern nur durch den Charakter erreichen kann.

Und NEIN, ich halte mich selbst nicht für ein (äusserliches) Individuum – I'm a fucking metalhead

Tuesday, October 19, 2010

ich hasse alle menschen

servus!

Aus beinahe unerklärlichen Gründen bin ich heute morgen bereits um 0519Uhr aufgewacht. Die Gelegenheit habe ich am Schopf gepackt und ging arbeiten. Eine, aus genügend Distanz betrachtet, sehr gute Idee, da ich mir so die Gelegenheit gebe bereits um 12 Schluss zu machen. Sehr gut. Was ich dabei nicht bedacht habe ist die wunderbare Pendlerzeit.

Bin ich normalerweise fast alleine im Zug bin war ich heute eingequetscht zwischen 3 Kreaturen, von denen meines Erachtens KEINE meine Anwesenheit auch nur ansatzweise verdient hätte.

Gegenüber sass eine Ältere Dame, der jahrhundertelanges Leiden ins Gesicht gemeiselt war. Die Mundwinkel standen permanent auf 20 nach 7. Sie versuchte mich sehr angestrengt NICHT anzusehen und zu schlafen. Sie kämpfte aber innerlich dagegen an. Ihr kennt die Leute denen dann immer so der Kopf wegknickt, hm?

Daneben ein junges, neureiches Tussi. Wuäää. Alle Kleider in grellem Schneeweiss. Ein Bling Bling Glitzerhandy auf dem sie die ganze Zeit rumtippen musste.

Neben mir ein Geschäftsmann, der sich für sehr viel wichtiger hielt als er effektiv war. Mit seiner übergrossen Zeitung. Und seinem billigen After-Shave. Ganz toll.


Generell war der Zug mit dämlichen Scheissleuten gefült. Ich konnte mich dann mit den grossartigen Klängen von Tiamat beruhigen und einschlafen. Ging ganz gut eigentlich. Habe nur wiedermal festgestellt wie viele verachtenswerte Leute es doch git.

In diesem Sinne

HASS!!!


ps: Dieser Text wurde in keiner Weise auf Rechtschreibung oder ähnliches geprüft. Wer Fehler findet darf sie behalten.

Cheerioh

Wednesday, October 06, 2010

Mit Steve Lee, dem Sänger der schweizer Hard ROck Band Gotthard, ist ein weiterer grossartiger Musiker im Jahr 2010 gestorben.

Völlig sinnlos. Er war auf einer Motorradtour und es fängt an zu regnen. Er fährt auf den Pannenstreifen um sich die Regenkleidung anzuziehen. Der Anhänger eines vorbeifahrenden LKW's gerät in's Schleudern und erfasst Steve.

Irgendwie sureal.

Leider wahr.


Requiescat in pacem, Steve

Monday, October 04, 2010

Chainsaw Masturbation

"and now a song which discribes how we'll feel one hour after the show…


NUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUMB

AND INTOXICATED!!!


Schon ist das Way of Darkness Festival wieder vorbei. Obwohl wir dieses Jahr nur an einem Tag da waren, haben wir mehr Bands gesehen und gehört als je zuvor. Grund war das es mir nicht soooo besonders.. aber darum geht’s ja jetzt auch gar nicht. Hier die Bands:

Poppy Seed Grinders

Schöner solider Death Metal aus Tschechien. Leider nur den Schluss gesehen. Klang aber ganz nett. Teilweise ziemlich angsteinflössende Growls und vor allem Shouts. Ist auf jeden Fall ein Ohr wert.

(Milking the Goatmachine)

Final Breath

Melodiöser und rhythmischer Trash Metal aus Deutschland. War zwar nicht gerade das, was wir erwartet hatten (wir wollten ja MTGM sehen – Grindcore) aber doch äusserst angenehm.
Die bringen ein neues Album raus bald. Das kauf ich mir vielleicht sogar.

Deathwall

Die Band musste als Ersatz ziemlich kurzfristig für Vendetta einspringen. Hatten natürlich einen Pissspot um 11 in der früh. Die grob geschätzten 10 Leuten fandens aber gar nicht sooo schlecht. Death Metal halt. Nichts Aussergewöhnliches.


KATAKLYSM

Die Band war eigentlich der einzige "richtige" Grund an das Festival zu fahren. Sie hatten 90 Minuten Spielzeit. Und was soll ich sagen? Sie haben 90 Minuten gewütet als ob wie wenn es keinen Morgen geben würde!! Technisch perfekt, der Drummer trug seine Kumpels absolut taktsicher durch die Songs. Die Gitarren drückten ihre Riffs rücksichtslos durch die Soundfassade. Die Growls waren so tief und brutal wie man es sich gewohnt ist.

Mein Gott, es war schlichtweg genial.

Und als es dann hiess "Give them the message!! Everybody ends up dead – it's just a matter when" hatte ich aber Gänsehaut!

Und als sich die letzte Zugabe als Blood in Heaven entpuppte, war eh alles aus.

Die ganze Fahrt hätte sich alleine für dieses Konzert gelohnt. Mein Gott!!! (also Gott jetzt nicht im Sinne von… ihr wisst schon).

Es war einfach nur zu geil.


Aussagen wie "Aber Manni… Ich kann nicht im Kofferraum schlafen!" und ein 12 Stunden dauernder Rohrbruch rundeten den Ausflug dann noch ab.

Und das Ganze, man kann es glauben oder auch nicht, OHNE einen einzigen Tropfen Alkohol.

Man braucht einfach nix mehr wenn eine Band wie Kataklysmen spielt.

In diesem Sinne


hoiho


PS: Nicht zu vergessen das super Gimmick das wir als Frühbucher erhalten haben!

"Manni, was steht da? Das geschwungene?"

"Gimmick"

"Ah, immer noch.."