Saturday, February 24, 2007

Denn das wichtigste ist dass das Feuer nicht aufhört zu brennen...

Eizi Eiz, Denyo und DJ Mad unterwegs (nur ohne Denyo) oder auch: Wie rockt man Laax in 2 Tagen


Nunja, n’Abend allerseits. In der Nacht von Freitag auf Samstag habe ich im Riders Palace in Laax das Jan Delay Konzert besucht. Er tourt ja im Moment mit seiner „Mercedes Dance Tour“ durchs Garacho. Eins schon mal vorweg: Es war grossartig. Aber fangen wir ganz vorne an.

Ich beginne am Freitagnachmittag, um 15.45. Obwohl die Schule noch bis um 16.30 gehen würde, entfernten wir uns bereits vom Schulgebäude. Wer sind wir? Herr Wieland, bekennender beginner-junkie, Herr Reber, der aus Prinzip an jedes Konzert mitkommt, auch wenn er die Band / den Künstler überhaupt nicht kennt, und meine Wenigkeit. Wir mussten noch ein paar Sachen besorgen: Bier, Cigarillos und, ach ja, Zugtickets. Um 16.30 hiess es dann „Adie u wäg!“, mit dem Zug Richtung Zürich. Im Zug ein paar komische Leute gesehen, etwas Gerstensaft konsumiert, und schon waren wir in Zürich. Hier hatten wir nicht viel Aufenthalt, also eigentlich gar keinen. Es ging fix weiter nach Chur. Noch ein bisschen mehr Bier konsumiert (der Gang zur Toilette wurde zur Herausforderung) und so ging auch diese Fahrt relativ schnell vorüber. Von Chur aus erwartete uns nun eine gut 50 Minütige fahrt mit dem Bus nach Laax. Die Strecke war extrem kurvig, was einigen Leuten wohl etwas zu schaffen machte. Hier trafen wir auch schon die ersten Gleichgesinnten, die auch Riaders Palace als Zieldestination angegeben hatten. Wir hatten quasi eine Mords-Gaudi im Bus. Um ca. 19.45 kamen wir in Laax an. Wir trafen 2 Walliser, die auch an’s Konzert wollten. Also haben wir mit ihnen noch ein wenig „geplaudert“. Türöffnung war nämlich erst um 21.00. Mit einem kleinen Umweg zum Tankstellen-Shop (Bier, Sandwiches), traversierten wir dann zum Palace. Beim Eingang zeigte sich zum ersten Mal der Alkoholpegel, als ein gewisser Herr R. sein Ticket zerriss, als er es aus dem Portemonnaie holen wollte. Egal, wir kamen trotzdem alle rein. Jacken abgeben und warten. Zur allgemeinen Unterhaltung hat DJ Mad aufgelegt. Wer ihn nicht kennt: DJ Mad ist der DJ der Hamburger Hip-Hop Combo beginner (früher absolute beginner). Dazu nur soviel: Die Musik, die er auflegt, entspricht nicht unbedingt dem, was ich sonst so höre. Also eigentlich gefällt sie mir gar nicht. Aber DJ-technisch ist er Gott. Oh man. Noch nie so’n geilen DJ gehört. God isn.t a Music. Go dis DJ Mad!

Und schon ging’s los!




Das Konzert startete mit einer schlechten Nachricht. Die gesamte Band (Disko Nr. One) wurde beim gehobenen Schneesport von einer Riesengondel erschlagen. Das heisst: Nur Jan Delay und DJ Mad. Komischerweise stand nach’m 1. Lied trotzdem eine Band auf der Bühne. Wo hat er so schnell Ersatz gefunden?? Naja egal. Das Konzert war einsame spitze. Nicht nur wegen der unheimlichen Vielfalt der Stücke (Jan Delay, Nena, M.O.P., White Stripes, beginner). Sonder auch, weil Jan Delay einfach genial ist! Der geborene Entertainer quasi. Und auch DJ Mad hat einfach nur alles weggerockt! Jan, du bist genial!

Es gab aber 2 Negativpunkte: Erstens: Warum zum Teufel muss man T-Shirts in der Schweiz für CHF 50.00 verkaufen? Schon bei Farin gab’s dies zu bemängeln. Bitte, liebe Künstler. Auch wenn die Schweiz ein reiches Land ist, sind nicht alle Schweizer reich. Zweitens: Scheiss Spastis, die einen gleich blöd anmachen, wenn man sie beim tanzen berührt, die sollen doch bitte nach Hause gehen. Denn schön vor der Bühne in der Mitte stehen wollen, aber ganz still, ja nicht bewegen – NEIN, das geht nicht! Zum Glück konnte diese Arschlochkinder an den Rand gedrängt werden, sodass bei Feuer wirklich ALLE gesprungen sind. So war es alles in allem doch das beste Konzert, das ich dieses Jahr gesehen habe! ;-)
Was gibt’s zur Rückreise zu sagen? Wir sind bis um 04.00Uhr im Palace rumgehangen (ps.: Euer Logo ist umgefallen – der „R“ liegt auf dem Rücken!), sind neben Jan Delay gestanden, der aber nicht für Fotos/Autogramme zu haben war, haben unsere Jacken geholt und haben einen Spaziergang nach Laax unternommen. Auf dem Weg wurde noch der Verkehrskreisel geschändet, oder, anders gesagt markiert. Nein Scherz, wir waren ganz brav. In Laax (Dorf) angekommen, konnte sich Herr Wieland daran erinnern, dass es ein Einkaufszentrum gibt, dessen Tür die ganze Nacht offen ist. Wir also dort rein und noch eine schöne Viertelstunde geschlafen. Auf den Bus ab nach Chur, von dort mit dem Zug weiter nach Zürich. Die komische Frau (oder Mann), welche die ganze Fahrt über „komische“ Musik sehr laut hörte, wäre jedoch nicht nötig gewesen. Alle Fahrten gingen aber dank (mehr oder weniger) Schlaf sehr schnell vorbei. In Zürich HB von Herr Wieland verabschiedet, da er noch weiter zog. Mit Herrn Reber nach Bern, im City Disc die neue Manowar Scheibe geholt, und ab nach Hause. 6 Stunden geschlafen, und da bin ich.

Bilanz: Super Konzert, jederzeit wieder gerne! Top-Begleitung, super Zeit verbracht, einfach toll! So solls sein!

PdL

4 comments:

Anonymous said...

iel, war der absolute obehammer! Für mich was wie im süden von der Elbe!

Guter bericht

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