Thursday, February 18, 2010

GEGEN Doris

Aha. Fräulein Leuthard ist also GEGEN Tieranwälte ja? Weil sie das Gefühl hat dass es nichts bringt weil sich der Anwalt erst einschaltet wenn das Tier schon verletzt ist. Man müsse am aktiven Tierschutz arbeiten, meint sie. Da stimme ich ihr zu. Also zum letzten Satz. Alles andere was sie als "ihre Meinung" vertritt ist doch totaler Belushi!! Natürlich würde ein etwaiger Tieranwalt (zu. Im Falle von Tierquälerei) erst dann eingeschaltet werden, wenn das Tier schon verletzt oder gar tot ist. Aber da brauchst ja trotzdem einen Anwalt, um die Täter so richtig fertig zu machen! EXEMPEL STATUIEREN!! Richtig heftige Strafen müssen da gesprochen werden!

Und dann meint sie noch man müsse sich davor hüten, Tiere mit Menschen gleichzustellen…

HALLO?!? Das ist doch schon längst geschehen!! Und wollen sie etwas wissen, Frau Leuthard? Tiere sind VIEL BESSER als Menschen! Menschen sind einfach nur verachtenswert!! Und wollen sie auch wissen weshalb? Da gibt es so einige Punkte:

- Tiere töten sich nicht aus Spass
- Tiere hamstern sich kein Futter an, sondern holen sich das was sie brauchen.
- Tiere verschwenden keine Ressourcen
- Tiere leben im Einklang mit der Natur
- Tiere bekämpfen sich nicht aus stumpfsinnigen Gründen wie zb: Religion, Bodenschätze, Meinungsverschiedenheiten

Der Mensch ist das dümmste, aggressivste und verachtenswerteste Tier auf diesem Planeten!! Und wenn so etwas wie der Mensch sich für jeden Scheiss einen Anwalt nehmen kann, dann wird’s höchste Zeit das auch Tiere diese Möglichkeit erhalten!!


Also ganz klar mein Statement:


PRO TIERANWÄLTE

CONTRA DORIS LEUTHARD



Cheerioh & fuck forever

4 comments:

Anonymous said...

I totally agree with you. Save the elephants!
wir können uns wehren wenn uns jemand eine Zeitungsbeige auf den Kopf brätscht. die armen tierchen können das nicht.

Anonymous said...

Schon mal überlegt wo das Wort "hamstern" herkommt?
Is nur so eine Idee; Aber gibt es nicht vielleicht doch Tiere die hamstern?
Zum Beispiel HAMSTER?
(Und noch einige mehr...)
Aber der Rest stimmt schon irgendwie...

Quid est veritas? (Debi :-)) said...

Ich bin gerade in der Stimmung für eine intellektuelle Auseinandersetzung und äussere mich deshalb zu deinem Eintrag ;-).
Deiner Meinung nach sind Tiere "besser" als Menschen. Ich nehme an mit "besser" nimmst du Bezug auf die moralischen Begriffe "gut" und "böse". Ein paar Punkte dazu:
Gut und böse sind von Menschen für Menschen entwickelte Kategorien. Diese Einteilung ist nur möglich, da der Mensch einen freien Willen besitzt (um sich für das Eine zu entscheiden). Es macht keinen Sinn Tiere ebenfalls mit diesem Massstab zu bewerten, da sie keinen freien Willen besitzen oder zumindest nicht in unserem Sinne fähig sind Entscheidungen zu treffen.
Was soll deine Aussage „Tiere sind besser“ also bedeuten? Tiere sind schlichtweg weder gut noch böse. Sie handeln einfach ihrem evolutionsbiologischen Auftrag gemäss. Es macht keinen Sinn diesen zu bewerten - aber in menschlichen Kategorien gedacht ist „survival of the fittest“ ein sehr egoistisches Prinzip. Es ist auch nicht sinnvoll davon zu sprechen, dass Tiere „im Einklang mit der Natur“ leben. Sie tun dies nicht bewusst. Es ist vielmehr so, dass „die Natur“ bewirkt, dass die Tiere „im Einklang mit der Natur“ leben müssen, indem sie für ein ökologisches Gleichgewicht sorgt (durch Feinde, Futterknappheit usw.). Da das biologische Ziel von allen Lebewesen darin besteht, ihr Genmaterial zu erhalten und zu vermehren, würden Tiere sicher keine Rücksicht auf ein ökologisches Gleichgewicht nehmen, wenn es ihrem „Lebensziel“ zuträglich wäre.
Aber ja, wenn du so willst: Der Mensch ist vielleicht das grausamste Lebewesen – aber gleichzeitig auch das altruistischste überhaupt. Menschen opfern sich für andere auf, Menschen fühlen mit – so wie es Tiere niemals könnten. Sie folgen damit nicht einfach ihrem biologischen Kompass – sie entscheiden sich bewusst für das moralisch Gute. „Gut“ zu sein bedingt, dass man auch „böse“ sein kann – bei Tieren ist das nicht möglich. Das Gute existiert nicht ohne das Böse – wie kann man also die Menschheit verurteilen nur weil sie diese beiden Grössen kennt und lebt?

Sanguis e Veritas said...

ein sehr ein grandioser kommentar, debi :)

dazu folgendes:

Was macht dich so sicher dass Tiere keinen Freien Willen haben btw. keine Entscheidungen treffen können?
Wenn du sagst, sie seien weder gut noch böse, handeln einfach nach ihrem biologischen Trieb, dann reicht mir das vollkommen aus um Tier in die, von Menschen definierte, Kategorie "Gut" zu stecken. Den ein Tier, dass alleine seinem biologischen Trieb folgt wird nie aus Spass töten zb., was der Mensch dagegen tut - ohne biologische Trieb (und wenn, dann ist das eine andere Geschichte.. ^^). Und wenn du sagst dass Tiere nicht im Einklang mit der Natur leben, sondern die Natur das Gleichgewicht schafft, dann hast du damit zwar zeilweise Recht, du vergisst aber dass sich diere über Jahrhunderte entwickelt und sich Ihrem Lebensraum angepasst haben. (Ach und wegen dem survival of the fittest - das stimmt. Ist es sooo schlimm?)
Du sagst noch dass Tiere nicht wählen können ob sie Gut oder Böse sind - genau, sie sind einfach so wie es sich ergibt, beim folgen ihres Triebes. Dieses Verhalten wird von mir aber als "Gut", wie wir es per humaner definition kennen, deklariert. Und ich verurteile nicht die Tatsache, dass manche Menschen das "Böse" wählen - ich verurteile vielmeh dass sich die Menschen durch ihr Bewusstsein oder durch ihre "intelligenz" diesen Weg überhaupt geschaffen haben. Das dadurch entstehende Gleichgewicht ist dann aber wiederrum notwendig. Ja das mag jetzt paradox klingen, da ich eine Voraussetzung für einen Zustand kritisiere, den ich als notwendig erachte. Bei genauerem hinsehen fällt aber auf, dass ich nicht die Voraussetzung, sondern das Zustandekommen dieser Voraussetzung kritisiere - oder dies zumindest versuche.

Nun ja. Abschliessend möchte ich sagen, dass ich den Eindruck habe, die Gesellschaft fürchte sich ein wenig davor, mit Tieren "gleichgestelt" zu werden, was sich in den Abstimmungsresultaten ja deutlich gezeigt hat. Tiere haben keine Lobby. Denkt mal drüber nach was sonst alles ein eLobby hat... Bäh!!

Nun denn, vielen Dank für den grandiosen Beitrag. Auf bald

Cheers