Killerspiele
So. Heute wird ja über ein Verbot der sogenannten "Killerspiele" abgestimmt. Gott wie mich das nervt. Eigentlich ist es mir zu blöd dazu was zu schreiben, ich möchte trotzdem kurz etwas dazu sagen:
1. Das Verbot wird als Jugendschutz verkauft - völliger blödsinn wenn sie mich fragen. Videospiele gefährden die Jugendlichen nicht. Egal ob man mit einem blauen Igel durch die Gegend flitzt oder als amerikanischer WWII-Soldat Hitler töten. Man darf nicht vergessen dass jedes Videospiel von der PEGI eingestuft wird und somit der Verkauf an Minderjährige nicht möglich ist. Ja ich weiss das klappt nicht in allen Fällen, aber das ist alles was die Industrie machen kann. So. Ein Kind, was durch so ein Spiel Lust auf echtes töten bekommt, das hat schon ohne das Spiel einen psychischen Schaden. Der müsste durch Eltern, Lehrer oder andere Bezugspersonen festgestellt werden, um schlimmeres zu verhindern. Geschieht das nicht ist es natürlich ziemlich bequem die Schuld den Videospielen zu geben. Die Politiker welche die Spiele verbieten wollen kennen diese gar nicht wirklich. Kennen die ganze Kultur nicht. Sie werden getrieben von der Angst vor dem Unbekannten. Überigens: ca. 80% aller männlichen Jugendlichen spielen solche Killerspiele. Und wieviele laufen Amok? Nicht 80%. So.
Und ausserdem: Wenn ihr ernsthaft solche Killerspiele verbieten wollt, dann muss aber noch einiges anderes weg: Die Tagesschau zum Beispiel, die um halb 8 brutale Szenen aus echten Krisengebieten zeigt. Von Flmen wie Pearl Harbor, Saving Private James Ryan und Pulp Fiction ganz zu schweigen.
Vor kurzem hat SF auch "Fluch der Karibik" gezeigt - äusserst brutal. Skrupellose Piraten schlachten alles ab was ihnen im Weg steht. Halbe Monster. Man sieht Skelette, Leichen rumfliegen und vieles mehr. Solch ein "Killerprogram" will ich, falls "Killerspiele" verboten werden sollten, auch nie wieder sehen.
Bitte liebe Politiker, macht nicht aus Fliegen Elefanten, und versucht das Probelm nicht durch ein einfaches (und sinnloses) Verbot zu bekämpfen.
cheerioh

2 comments:
Meine Mama sagt ja immer, eh alles Blödsinn. Wenn Menschen von Unterhaltungsangeboten dazu getrieben werden könnten, andere Menschen abzumeucheln, dann wäre das Problem nicht vor 2 Jahren das erste mal aufgetreten, sondern vor knackigen 20 Jahren als die Horror-Splatter-Filme ganz groß im kommen waren.
Was soll ich sagen, Sie hat Recht! Nicht irgendwelche Computerspiele machen Menschen zu dem, was Sie sind, sondern Ihre Umwelt und Ihr Umfeld. Da muss man ansetzen und die Probleme am Schopf anpacken. Aber die Schuld auf Spiele zu schieben ist ja dann doch deutlich beqeuemer und eine gewisse Polarisierung umgibt die ganze Thematik auch - trotz der völlig heuchlerischen Tatsachenverdrehung. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht. Aber ob es etwas am Problem selbst ändern wird? Wohl kaum. Aber damit kann sich danach ja die Folgeregierung beschäftigen.
http://www.golem.de/1003/73958.html
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