Sunday, April 04, 2010

Was hört eigentlich René Cooper?

Heute als grosses Oster-Special: ROTTING CHRIST

Und zwar eine kleine aber feine Rezession über das Album Theogonia von 2007. Obwohl die Griechen, die es übrigens schon seit 1987 gibt, eigentlich als Black Metal gelten, klingt Theogonia für mich so überhaupt nicht BM-Typisch.

Es klingt ganz hervorragend!! In kürzlich gelesenen Berichten über RC wurden sie auch zum Death Metal bzw. Grindcore gezählt. Auch diese beiden Sub-Genres möchte ich persönlich nicht für dieses Album benutzen. D.h. ich benutze, so pragmatisch wie ich bin, einfach gar keine.

Das Album ist super, eingängige Riffs, passender Gesang, und ein Drumer, der genau weiss was er zu tun hat – seine Lines eiskalt durchknüppeln. Ein erstes Highlight auf dem Album ist der Song „Nemecic“ – solider, stimmungsvoller Metal, mit kleinen Folk-Einflüssen, was dem ganzen auch einen atmosphärischen Touch gibt.

Beim Song „Rege Diabolicus“ drückt dann der BM ganz stark durch, aber es passt super zum Song. Mit langsamen Passagen wird super Atmosphäre aufgebaut, und in den, mit der BM-typischen Doublebase unterlegten, schnelleren Parts lässt mans dann richtig krachen. Im darauffolgenden „He, the Aethyr“ geht’s im gleichen Stile weiter. Es kommt aber nie ein Gefühl von Monotonie auf – ganz im Gegenteil. RC gestallten die Songs extrem abwechslungsreich. Andere Popelbands würden aus dem Material was RC in einen Song steckt ein ganzes Album machen (Marduk.. *hust* ;-)).

Ich empfehle dieses Album JEDEM, der sich für Metal begeistern kann – es macht einfach nur Spass, Theogonia zu hören.

Und wie ich mich erst auf ihren Auftritt am WOA 2010 freue…

1 comment:

Manni said...

Sehr tolle Band. :D Eine der wenigen positiven Dinge, die die Helenen in letzter Zeit über die Welt brachten.

Ich frag mich immernoch, ob die Band auch Deutsch können. Oder wie ist Ihr deutschsprachiges Lied zu erklären?